Kindergrammophon in Eidelstedt

Was flüstert mir dieses Ding aus der Vergangenheit über die Zukunft zu?

Das Kindergrammophon wird im Heimatmuseum des Hamburger Stadtteils Eidelstedt mit vielen anderen alten Dingen aufbewahrt. Es stammt aus einer Zeit, als der Stadtteil noch nicht zu Hamburg gehörte und dörflich war. Das Museum wird jetzt nach 40 Jahren eingepackt und die Dinge werden eingelagert, denn es soll nach einer Umbauzeit des Stadtteilkulturzentrums neue Räume bekommen. Welche Dinge sollen mit in den Neubau, welche nicht?

Ich habe viel Zeit alleine mit diesen Dingen verbracht, sie angefasst, gesäubert und fotografiert. Die Frage ist: Wofür wird jedes Ding aufbewahrt? Zur Erinnerung? Für den Erhalt einer Identität? Jedes Ding enthält eine Geschichte. Vom Leben der Menschen in einer Zeit, die es nicht mehr gibt. Aber die Dinge sind noch da. Sie sind eine Einladung, um mit ihnen zu arbeiten. Sie können dazu beitragen, Wissen zu erweitern. Wie wollen wir mit ihnen umgehen? Können wir ein Museum schaffen, das für ALLE im Stadtteil interessant ist? Wie soll es heißen? Was meinst du?

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